Es ist immer wieder erstaunlich, wie kreativ die Finanzindustrie ist wenn es um das Entwickeln neuer Produkte geht. Und das Ganze hat auch durchaus Erfolg. Die Investmentbranche konnte in diesem Jahr bisher rund 180 Mrd. € neues Geld einsammeln, interessanterweise landeten davon 108 Mrd. € in Fonds, die jünger sind als ein Jahr. Wenn man die Fonds, die zwischen 1 und 3 Jahre alt sind dazurechnet, dann kommt man auf eine erstaunliche Zahl von 204 Mrd. €, dass bedeutet rund 24 Mrd. € sind aus bewährten, älteren Fonds abgezogen worden und in neuere, jüngere Produkte investiert worden.
Was ist hier nun zu kritisieren?
Vielleicht waren die alten Anlagen wirklich so schlecht, dass es einer Neujustierung des Vermögens bedurfte. Leider sieht die Realität oft anders aus. Hin und wieder ist es sicher korrekt, sich von sogenannten Depotleichen zu trennen. In der Praxis werden insbesondere neue Fonds von Banken gerne mit einem großen Werbeetat beworben und der Markt bearbeitet, man könnte auch sagen, die Depots der Altkunden werden nach Umschichtungsmöglichkeiten durchgekämmt um irgendwelchen Umsatz zu generieren, der der Bank neue Provsionen bringt, dem Kunden aber meistens nur neue Kosten.
Was ist nun falsch an neuen Fonds?
Zum einen besteht bei diesen keine Historie, keiner kann nachvollziehen, wie sich diese in einer Krisensituation verhalten werden und ob in einer solchen das Geld der Anleger einigermaßen erhalten bleibt oder Kursrückgänge voll mitgemacht werden.Sämtliche Kennzahlen der Fondsanalyse wie vergangene Wertentwicklung, Sharp Ratio, Volatilität und andere sind noch nicht vorhanden. Diese Werte stehen frühestens nach 3 Jahren zur Verfügung, so dass sich erst dann eine vernünftige Aussage über die Fondsqualität treffen lässt.Welche Erfahrungen das Fondsmanagement hat, bleibt ebenfalls im Dunkeln, ja hin und wieder wird es sogar ad absurdum geführt, wenn man bei Recherchen feststellt, dass das gleiche Management dahintersteht, welches beim alten Fonds versagt haben soll und beim neuen jetzt aber alles richtig macht.
Was können Sie als Anleger tun, um sich vor einem solchen Wildwuchs zu schützen?
Seien Sie misstrauisch gegenüber allen Angeboten, die Sie nach der Devise bekommen: Wir haben da etwas Neues, Besseres etc. Setzen Sie lieber auf bewährte Fondskonzepte, die auch schon einmal eine Krisensituation wie die Finanzkrise 2008 oder die Euroschuldenkrise 2011 mitgemacht und gemeistert haben. Ein gut strukturiertes Depot, welches langfristig ausgerichtet ist, braucht keine häufigen Wechsel. Lassen Sie sich vom Berater genau erklären warum sich die Rendite des Depots durch den Wechsel verbessert bzw. welches Risiko minimiert werden soll. Wenn dies nicht überzeugend geschieht, dann lassen Sie die Finger von dieser Anlage. Lassen Sie Ihr Depot einmal von einem unabhängigen Berater überprüfen. Die daraus gewonnen Erkenntnisse werden Ihrem Vermögen mehr auf die Sprünge helfen, als wenn man jedes neue, beworbene Produkt kauft.
Montag, 16. September 2013
Dienstag, 10. September 2013
Die Bundestagswahl und die Folgen für Anleger und Sparer
Es sind nur noch wenige Wochen, dann wird in Deutschland der neue Bundestag gewählt. Der Ausgang am 22. September wird auch für Sparer und Anleger entscheidend sein, geht es doch beispielsweise auch um die zukünftige Besteuerung von Erträgen aus Kapitalvermögen oder um eine mögliche „Reichensteuer“. „Politische Entscheidungen haben immer auch Einfluss auf die gesamte Finanzplanung“, sagt Professor Dr. Rolf Tilmes, Vorstandsvorsitzender des Financial Planning Standards Board Deutschland e.V. (FPSB Deutschland). „Deshalb ist die Bundestagswahl ein guter Anlass, einmal genauer über die persönliche Finanzplanung nachzudenken.“ Professionelle Finanzplaner, wie die vom FPSB Deutschland zertifizierten CERTIFIED FINANCIAL PLANNER (CFP®-Zertifikatsträger) können bei einer solchen umfassenden und komplexen Vermögensplanung helfen.
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Wenn Sie mehr Informationen wünschen, dann laden wir Sie herzlich zu einem kostenfreien Erstgespräch ein: Telefon: 04431-748420.
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Freitag, 23. August 2013
Was Kleinanleger von den Großen lernen können:
Ich möchte mein Geld so professionell wie die Großanleger investieren, dies ist ein Wunsch den man immer wieder von Kunden hört. Sehr vermögende Privatkunden und Familien lassen Ihr Geld in sogenannten Family Offices verwalten. Lesen Sie nach, was diese so erfolgreich macht und wie sie selbst davon profitieren können: Presseinformation FPSB
Wenn Sie sich informieren möchten, was Sie bei der Geldanlage besser machen können und Ihr Vermögen künftig auch wie das der Reichen gesteuert wird, dann laden wir Sie herzlich zu einem kostenfreien Erstgespräch ein. Tel.: 04431-748420.
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Umdenken bei der Kapitalanlage?
Die deutschen Anleger
lieben immer noch sehr den sicheren Hafen und legen ihr Geld in sehr
niedrig verzinste Anleihen oder Fest-/Tagesgelder an. Aber der sichere
Hafen nutzt nichts wenn das Schiff ein Leck hat und sinkt.
Kommt es gar zu einem Tsunami, so wird der
sichere Hafen zur tödlichen Falle. Ein ähnlicher Paradigmenwechsel
vollzieht sich gerade bei Kapitalanlagen.
Viele Jahrzehnte konnten die Anleger mit Anleihe-
und Geldmarktzinsen auch nach Abzug der Kosten und Inflationsrate einen
guten Basisertrag erzielen. Wie sieht es aber in der Zukunft aus wenn
nämlich ein für längere Zeit niedriges Zinsniveau bleibt oder uns sogar
ein steigendes Zinsniveau mit ggf. steigender Inflation bevorsteht? Wie
kürzlich Ende Juni erlebt, fielen aufgrund von leichten Zinssteigerungen
alle Anlagemärkte gleichzeitg. Dies gab es seit 1928 nur sehr selten.
Für die Zukunft ist es wichtiger denn je bei der Anlagestrategie richtig aufgestellt zu sein. Um eine angemessene Rendite zu bekommen, müssen Schwankungsrisiken in Kauf genommen werden. Deshalb wird es ohne Beimischung von Aktien nicht
funktionieren, aber welche? Wenn schon für eine annehmbare
Wertenwicklung mehr Risiko notwendig ist, dann ist die Streuung der
Anlagen von allergrößter Bedeutung um das Risiko auf ein erträgliches
Maß zu reduzieren.
Fazit: Die Auswahl der Anlageprodukte wird für die
Zukunft wichtiger denn je und sollte sehr selektiv und breit gestreut
erfolgen. Fonds z.B. sollten in ihrer Anlagepolitik flexibel auf die
Finanzmärkte reagieren können.
Mittwoch, 21. August 2013
Dispo-Zinsen der Banken
Die seit Jahren niedrigen Zinsen sollten auch auf der Kreditseite beim Kunden angekommen sein. Während dies bei Baufinanzierungen und Ratenkrediten auch der Fall ist, sucht man Zinssenkungen bei Dispokrediten bisher vergeblich, so eine Studie der Zeitschrift Finanztest. Ein Ärgenis für die Verbraucher. Demnach nehmen immer noch viele Häuser Dispo-Zinsen in Höhe von 12,5% und mehr obwohl der Refinanzierungssatz für die Banken auf Rekordtief steht. Interessanterweise liegt das Ausfallrisiko bei Dispokrediten bei 0,8% während es bei Ratenkrediten bei 2,5% liegt. Es gibt also keinen vernünftigen Grund die Zinsen so hoch zu lassen. Gleichwohl sind die Banken daran interessiert hier nichts zu tun. Die Zinsmarge ist erklecklich und momentan sind die Banken dringend auf ein gutes Zinsergebnis angewiesen.
Was kann der Verbraucher tun? Er sollte seiner Bank kräftig auf die Finger schauen und einen niedrigeren Zinssatz verhandeln, was durchaus möglich ist. Außerdem sollten Dispokredite in preiswertere Ratenkredite umgewandelt werden. Hier muss der Kunde selbst aktiv werden, die Bank wird von sich aus nicht handeln, da dieses die Marge beeinträchtigen würde.
Wir dürfen gespannt sein was der Gesetzgeber dazu sagt. Man darf nicht vergessen, dass der laut Gerichten definierte Wucherzins bei 12% über dem Marktzins liegt, eine Größenordnung die einige Häuser durchaus erreichen und somit den Tatbestand der Sittenwidrigkeit erfüllen. Schade, dass einige Häuser kunden- und verbraucherfreundliches Verhalten erst durch den BGH beigebracht bekommen müssen.
Dienstag, 20. August 2013
Die Vorbereitung zur Enteignung der Sparer in Europa läuft und die Schweiz geht voran
Bisher war es gängige Meinung, dass die Schweiz ein Hort der Stabilität und Seriösität in Europa sei. Anleger fühlten sich im Sturm der Eurokrise in der Schweiz gut aufgehoben. Allerdings trügt der Schein. Die Schweizer sind bei der Enteignung der Sparer schon viel weiter als man denkt wie man den Deutschen Wirtschaftsnachrichten entnehmen kann. Den ganzen Text können Sie hier nachlesen: http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/08/09/europa-vorbereitungen-zur-enteignung-der-bank-kunden-haben-begonnen/
Montag, 19. August 2013
Professionelle Finanzplanung ist im aktuellen Zinstief wichtiger denn je
Das aktuelle Zinstief kostet den Deutschen bares Geld. Laut einer aktuellen Studie der Postbank verlieren die Sparvermögen bei Banken in Deutschland allein in diesem Jahr real rund 14
Milliarden Euro an Wert. Der Verlust der Bundesbürger durch die Niedrigzinspolitik der Notenbanken könnte demnach 2014 sogar auf 21 Milliarden Euro steigen. Denn durch den Anstieg der Inflation bei anhaltend niedrigen Zinsen werde sich die reale Vermögensentwertung noch beschleunigen, hat die Postbank ausgerechnet. „Der Niedrigzins frisst deutsche Sparvermögen. Für Sparer und Anleger ist es umso wichtiger, auf diesen Vermögensverlust zu reagieren“, sagt Professor Dr. Rolf Tilmes, Vorstandsvorsitzender des Financial Planning Standards Board Deutschland e.V. (FPSB Deutschland). Wichtige Hilfestellung dabei leisten die vom FPSB Deutschland zertifizierten CERTIFIED FINANCIAL PLANNER (CFP®- Zertifikatsträger). Die qualifizierten Finanzfachleute unterstützen Anleger dabei, ihre individuelle Finanzplanung umfassend und erfolgreich umzusetzen.
Die gesamte Information entnehmen Sie bitte der Pressemitteilung des Financial Planning Standards Board Deutschland e.V.
PDF Pressemitteilung
Milliarden Euro an Wert. Der Verlust der Bundesbürger durch die Niedrigzinspolitik der Notenbanken könnte demnach 2014 sogar auf 21 Milliarden Euro steigen. Denn durch den Anstieg der Inflation bei anhaltend niedrigen Zinsen werde sich die reale Vermögensentwertung noch beschleunigen, hat die Postbank ausgerechnet. „Der Niedrigzins frisst deutsche Sparvermögen. Für Sparer und Anleger ist es umso wichtiger, auf diesen Vermögensverlust zu reagieren“, sagt Professor Dr. Rolf Tilmes, Vorstandsvorsitzender des Financial Planning Standards Board Deutschland e.V. (FPSB Deutschland). Wichtige Hilfestellung dabei leisten die vom FPSB Deutschland zertifizierten CERTIFIED FINANCIAL PLANNER (CFP®- Zertifikatsträger). Die qualifizierten Finanzfachleute unterstützen Anleger dabei, ihre individuelle Finanzplanung umfassend und erfolgreich umzusetzen.
Die gesamte Information entnehmen Sie bitte der Pressemitteilung des Financial Planning Standards Board Deutschland e.V.
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