Die deutschen Spareinlagen sind sicher, so haben es Angela Merkel und Peer Steinbrück 2008 in die Welt hinausposaunt. Dass die Wahrheit ganz anders aussieht und hinter den Kulisssen viel gemeinere Dinge ausgebrütet werden ist dem nachfolgenden Artikel der Deutschen Wirtschaftsnachrichten zu entnehmen.
Bitte lesen Sie hier: Auch Sparer unter 100.000 € haften für ihre Bank
Freitag, 9. August 2013
Dienstag, 6. August 2013
Patchwork-Familien: Warum eine frühzeitige Nachfolgeplanung so wichtig ist
Die so genannte Patchwork-Familie ist in unserer Gesellschaft längst nichts Ungewöhnliches mehr. Das Erbrecht jedochhinkt dieser Entwicklung hinterher. Denn die modernen Beziehungen stellen das deutsche Erbrecht vor ganz neue Herausforderungen. Chaos beim Erben scheint da programmiert. Und häufig schafft das Erbrecht dazu auch große Ungerechtigkeiten. Daher ist eine frühzeitige Beschäftigung mit der Vermögensnachfolge für Patchwork-Familien mit Hilfe eines professioneller CERTIFIED FINANCIAL PLANNER® (CFP®-Zertifikatsträger) oder Certified Foundation and Estate Planner (CFEP®-Zertifikatsträger) wichtig. ...
Die gesamte Information entnehmen Sie bitte der Pressemitteilung des Financial Planning Standards Board Deutschland e.V.
PDF Pressemitteilung
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Freitag, 2. August 2013
Null Verzinsung bei den Banken
Wer sich ein wenig mit dem Kleingedruckten bei den Guthabenverzinsungen der Banken beschäftigt, der wird feststellen, dass er in vielen Fällen keinen Ertrag mehr bekommt.
Die Guthabenverzinsung auf Girokonten wurde von vielen Filialbanken schon vor Jahren abgeschafft. Inzwischen werden auch Tagesgeld oder Spareinlagen zumindest für kleinere Beträge nicht mehr verzinst. Etliche Banken verzinsen Tagesgelder erst ab einem Guthaben von 5.000 oder 10.000 €. Selbstverständlich wird der Kunde nicht informiert, wenn mal eine solche Schwelle unterschritten wird und er seiner Hausbank sein Geld kostenfrei zur Verfügung stellt.
Die Guthabenverzinsung auf Girokonten wurde von vielen Filialbanken schon vor Jahren abgeschafft. Inzwischen werden auch Tagesgeld oder Spareinlagen zumindest für kleinere Beträge nicht mehr verzinst. Etliche Banken verzinsen Tagesgelder erst ab einem Guthaben von 5.000 oder 10.000 €. Selbstverständlich wird der Kunde nicht informiert, wenn mal eine solche Schwelle unterschritten wird und er seiner Hausbank sein Geld kostenfrei zur Verfügung stellt.
Untersuchungen haben ergeben, dass sich in
Deutschland inzwischen über 1 Billion € unverzinst auf verschiedenen
Konten angesammelt haben. Schön für die Ertragsrechnung der Banken, aber
schlecht für den Verbraucher. Würde diese Summe nur mit 1% (was immer
noch unterhalb der Inflationsrate liegt) verzinst werden ergäben sich
für die Anleger in Deutschland ein Wertzuwachs von 10 Milliarden € pro Jahr. Dazu kommen noch Beträge die zu Minizinsen von unterhalb von 1% p. a. angelegt sind.
Sind dann die Angebote verschiedener Direktbanken eine Alternative? Immerhin gibt es Anbieter, die eine Verzinsung von bis zu 2% p. a. bieten. Auch diese Angebote sind mit Vorsicht zu geniessen. Einige dieser "Banken" sind nicht den Sichererungseinrichtungen angeschlossen. Auch findet sich keine Zulassung seitens der Bafin. Des weiteren muß überlegt werden, warum diese Häuser eine Verzinsung anbieten, die viermal so hoch liegt, als wenn sie sich das Geld bei der EZB leihen würden. Aus purer Kundenfreundlichekeit sicherlich nicht. Prüfen Sie daher diese Angebote genau.
Sind dann die Angebote verschiedener Direktbanken eine Alternative? Immerhin gibt es Anbieter, die eine Verzinsung von bis zu 2% p. a. bieten. Auch diese Angebote sind mit Vorsicht zu geniessen. Einige dieser "Banken" sind nicht den Sichererungseinrichtungen angeschlossen. Auch findet sich keine Zulassung seitens der Bafin. Des weiteren muß überlegt werden, warum diese Häuser eine Verzinsung anbieten, die viermal so hoch liegt, als wenn sie sich das Geld bei der EZB leihen würden. Aus purer Kundenfreundlichekeit sicherlich nicht. Prüfen Sie daher diese Angebote genau.
Die Verbraucher haben eigentlich nichts zu verschenken. Daher sollten sie sich eine unabhängige Beratung suchen, die ihnen eine individuelle Anlagestrategie ausarbeitet, wo nicht nur die Geldentwertung ausgeglichen wird, sondern wieder ein reeller Vermögenszuwachs stattfindet.
Dienstag, 23. Juli 2013
Nicht auf die Regulierung, auf die Qualifikation der Berater kommt es an
Den Schutz der Anleger hat sich die Bundesregierung seit der Finanzkrise groß auf die Fahnen geschrieben. So wurden in den vergangenen Jahren unter anderem das Beratungsprotokoll eingeführt, die AIFM-Richtlinie, eine Neuregelung für alternative Investmentfonds, verabschiedet, mit dem § 34f GwO die Standards für Finanzvermittler verschärft und die Pflicht zur Offenlegung von Provisionen eingeführt.
„Doch die Umsetzung der Maßnahmen ist zum Teil mangelhaft, zum Teil können sie Kunden auch nicht vor schlechter Beratung schützen“, sagt Professor Dr. Rolf Tilmes, Vorstandsvorsitzender des Financial Planning Standards Board Deutschland e.V. (FPSB Deutschland).
Besser wäre es stattdessen, die regulatorischen Maßnahmen auf eine qualitativ hochwertige Aus- und Weiterbildung zu konzentrieren, um eine professionelle Finanzberatung zu gewährleisten. Als Vorbild könnten die vom FPSB Deutschland zertifizierten CERTIFIED FINANCIAL PLANNER (CFP®-Zertifikatsträger) dienen.
Die gesamte Information entnehmen Sie bitte der Pressemitteilung des Financial Planning Standards Board Deutschland e.V.
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„Doch die Umsetzung der Maßnahmen ist zum Teil mangelhaft, zum Teil können sie Kunden auch nicht vor schlechter Beratung schützen“, sagt Professor Dr. Rolf Tilmes, Vorstandsvorsitzender des Financial Planning Standards Board Deutschland e.V. (FPSB Deutschland).
Besser wäre es stattdessen, die regulatorischen Maßnahmen auf eine qualitativ hochwertige Aus- und Weiterbildung zu konzentrieren, um eine professionelle Finanzberatung zu gewährleisten. Als Vorbild könnten die vom FPSB Deutschland zertifizierten CERTIFIED FINANCIAL PLANNER (CFP®-Zertifikatsträger) dienen.
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Montag, 22. Juli 2013
Die Zinsbombe tickt - So retten Sie sich vor der Explosion
Über einen langen Zeitraum von 30 Jahren hinweg konnten Sie als Anleger mit Rentenanlagen nicht viel verkehrt machen. Neben einem ordentlichen Zinsertrag waren aufgrund der Zinssenkungen erhebliche Kursgewinne bei Rentenanlagen und vergleichbaren Fonds möglich. Diese Zeiten könnten nun vorbei sein und dies hätte unangenehme Begleiterscheinungen für alle Rentenpapiere zur Folge.
Schauen wir uns das an der aktuellen Bundesanleihe (WKN: 110231) einmal an. Die Anleihe weist eine Verzinsung von jährlich 1,5% bei einer Laufzeit bis zum 15.05.2023 auf. Im Juni, als die Zinsen um rund 0,3% anzogen hat diese Anleihe mal eben rund 3% im Kurs verloren, also den gesamten Zinsertrag von 2 Jahren. Was passiert wenn wir mal einen etwas deutlicheren Zinsantieg beispielweise auf 2,5% p. a. bekommen? Dies ist immer noch keine hohe Steigerung, sondern lediglich eine Größenordnung mit der der Investor nach Steuern und Inflation sein eingesetztes Kapital erhalten kann. Würde innerhalb eines Jahres eine Zinssteigerung von 1% auf das o. g. Niveau erfolgen, würde unsere aktuelle Bundesanleihe einen Kurs von ca. 92% aufweisen, ein Verlust also von rund 8%! Bei einer Steigerung der Zinsen auf 4% p. a. (Zinsen, die wir vor 3 Jahren noch gehabt haben) würde sich dieser Verlust auf ca. 20% erhöhen. Es ist also höchste Zeit, sich über diese Gefahr bei den Rentenanlagen Gedanken zu machen.
Werden wir überhaupt steigende Zinsen bekommen? Können sich die hoch verschuldeten Staaten Europas, Amerika und Japan überhaupt höhere Zinsen leisten? Natürlich können sie das nicht, daher werden die Notenbanken auch alles tun um den Zins niedrig zu halten. Allerdings können Notenbanken nur den kurzfristigen Zins steuern, den langfristigen Zins steuern die Anleger. Was passiert, wenn sich ein solcher Kursrutsch wie im Juni wiederholt und verstetigt? Wenn insbesondere intstitutionelle Anleger anfangen sich von ihren Rentenanlagen zu trennen weil sie mit diesen kein Geld mehr verdienen? Dann könnte die Zinswende schneller da sein als dem Anleger lieb sein kann.Im Jahre 1994 hatten wir einen Zinsanstieg von 2,5% innerhalb von einem dreiviertel Jahr. Diese Steigerung kam damals auch mehr oder weniger aus heiterem Himmel. Diese Situation kann sich durchaus wiederholen.
Bei Fonds, die in langlaufende Euroanleihen investieren, sieht die Situation noch schlimmer aus. Nicht nur, dass sie wie Anleihen die Kursverluste hinnehmen müssen, sondern darüber hinaus belastet auch die Kostenquote, die schnell zwischen 0,5% und 1% p. a. betragen kann die jährliche Performence. Bei Fonds werden wir sehen, dass selbst wenn der Zins unverändert bleibt, viele Rentenfonds nicht einmal ihre laufenden Kosten verdienen.
Was ist also zu tun? Wie können Sie als Investor einem solchen Szenario begegnen? Langlaufende Anleihen und vergleichbare Fonds werden Ihnen in den nächsten Jahren sehr wenig Freude bereiten. Intelligente Lösungen sind gefragt, dazu gehören Fondslösungen, die die Laufzeit (Duration) verkürzen können. teilweise sogar bis in den negativen Bereich. Somit können die Anleger auch von steigenden Zinsen profitieren. Auch das Ausweichen auf andere Währungen sollte möglich sein. Es gibt nach wie vor interessante Anlageräume auf dieser Welt in Staaten, die noch nicht überschuldet sind und die eine prosperierende Wirtschaft haben.
Nach diesen Lösungen gilt es zu suchen. Entschärfen Sie die Zinsbombe in Ihrem Depot. Gerne sind wir Ihnen dabei behilflich.
Schauen wir uns das an der aktuellen Bundesanleihe (WKN: 110231) einmal an. Die Anleihe weist eine Verzinsung von jährlich 1,5% bei einer Laufzeit bis zum 15.05.2023 auf. Im Juni, als die Zinsen um rund 0,3% anzogen hat diese Anleihe mal eben rund 3% im Kurs verloren, also den gesamten Zinsertrag von 2 Jahren. Was passiert wenn wir mal einen etwas deutlicheren Zinsantieg beispielweise auf 2,5% p. a. bekommen? Dies ist immer noch keine hohe Steigerung, sondern lediglich eine Größenordnung mit der der Investor nach Steuern und Inflation sein eingesetztes Kapital erhalten kann. Würde innerhalb eines Jahres eine Zinssteigerung von 1% auf das o. g. Niveau erfolgen, würde unsere aktuelle Bundesanleihe einen Kurs von ca. 92% aufweisen, ein Verlust also von rund 8%! Bei einer Steigerung der Zinsen auf 4% p. a. (Zinsen, die wir vor 3 Jahren noch gehabt haben) würde sich dieser Verlust auf ca. 20% erhöhen. Es ist also höchste Zeit, sich über diese Gefahr bei den Rentenanlagen Gedanken zu machen.
Werden wir überhaupt steigende Zinsen bekommen? Können sich die hoch verschuldeten Staaten Europas, Amerika und Japan überhaupt höhere Zinsen leisten? Natürlich können sie das nicht, daher werden die Notenbanken auch alles tun um den Zins niedrig zu halten. Allerdings können Notenbanken nur den kurzfristigen Zins steuern, den langfristigen Zins steuern die Anleger. Was passiert, wenn sich ein solcher Kursrutsch wie im Juni wiederholt und verstetigt? Wenn insbesondere intstitutionelle Anleger anfangen sich von ihren Rentenanlagen zu trennen weil sie mit diesen kein Geld mehr verdienen? Dann könnte die Zinswende schneller da sein als dem Anleger lieb sein kann.Im Jahre 1994 hatten wir einen Zinsanstieg von 2,5% innerhalb von einem dreiviertel Jahr. Diese Steigerung kam damals auch mehr oder weniger aus heiterem Himmel. Diese Situation kann sich durchaus wiederholen.
Bei Fonds, die in langlaufende Euroanleihen investieren, sieht die Situation noch schlimmer aus. Nicht nur, dass sie wie Anleihen die Kursverluste hinnehmen müssen, sondern darüber hinaus belastet auch die Kostenquote, die schnell zwischen 0,5% und 1% p. a. betragen kann die jährliche Performence. Bei Fonds werden wir sehen, dass selbst wenn der Zins unverändert bleibt, viele Rentenfonds nicht einmal ihre laufenden Kosten verdienen.
Was ist also zu tun? Wie können Sie als Investor einem solchen Szenario begegnen? Langlaufende Anleihen und vergleichbare Fonds werden Ihnen in den nächsten Jahren sehr wenig Freude bereiten. Intelligente Lösungen sind gefragt, dazu gehören Fondslösungen, die die Laufzeit (Duration) verkürzen können. teilweise sogar bis in den negativen Bereich. Somit können die Anleger auch von steigenden Zinsen profitieren. Auch das Ausweichen auf andere Währungen sollte möglich sein. Es gibt nach wie vor interessante Anlageräume auf dieser Welt in Staaten, die noch nicht überschuldet sind und die eine prosperierende Wirtschaft haben.
Nach diesen Lösungen gilt es zu suchen. Entschärfen Sie die Zinsbombe in Ihrem Depot. Gerne sind wir Ihnen dabei behilflich.
Montag, 8. Juli 2013
Anlegerirrtümer können teuer werden – lassen sich aber leicht vermeiden
Geld anzulegen ist in diesen unruhigen Zeiten am Kapitalmarkt gar keine einfache Sache. Aber dass viele Privatinvestoren immer dieselben Fehler machen, ist schwer nachzuvollziehen. Das falsche Timing,
viel zu hektisches und häufiges Handeln oder immer dem nächsten Trend hinterher hecheln – das Repertoire an möglichen Denkfehlern und Fehlverhalten ist groß ....
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viel zu hektisches und häufiges Handeln oder immer dem nächsten Trend hinterher hecheln – das Repertoire an möglichen Denkfehlern und Fehlverhalten ist groß ....
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Mittwoch, 26. Juni 2013
Wie stelle ich eine sinnvolle Depotstruktur zusammen?
In so turbulenten Zeiten wie wir sie mal wieder gerade erleben ist eine gute Depotstruktur das A und O der Anlage. Dabei sollten Sie sich als Anleger weder auf das Bauchgefühl noch auf heiße Tipps oder die Panikmache in den Medien verlassen. Wie eine sinnvolle Herangehensweise an eine Depotstruktur aussehen kann, können Sie im nachfolgenden Artikel lesen: >> Link
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